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Bundesobligationen

Bundesobligationen sind festverzinsliche Wertpapiere mit einer vorbestimmten Laufzeit von fünf Jahren ab Emissionszeitpunkt. Sie werden seit dem Jahr 2003 ausschließlich im Rahmen eines Auktionsverfahrens abgegeben und direkt nach der Auktion an der Börse eingeführt.

Warum Bundesobligationen?

Neben der Kreditaufnahme bei Banken sind Bundesobligationen und andere Bundeswertpapiere ein Weg, über den der Bund sein Haushaltsdefizit finanziert.

Bundesobligationen sind mit einem festen Nominalzins ausgestattet und haben im Gegensatz zu den länger laufenden Bundesanleihen nur eine Laufzeit von fünf Jahren.

Sie werden seit 1975 emittiert und zum Börsenhandel eingeführt.


Highflyer REPORT

Wie sicher sind Bundesobligationen?

Die Preise ("Kurse") von Bundesobligationen verändern sich im täglichen Handel. Diese Bundeswertpapiere sind daher aus Sicht eines Anlegers mit Kurschancen und -risiken verbunden.

Diesen Aspekt können Sie bei Ihrer Anlageentscheidung jedoch vernachlässigen, wenn Ihr Anlagehorizont und die Laufzeit des Papiers ziemlich genau übereinstimmen – das heißt, wenn Sie planen, die Bundesobligation über die vollen fünf Jahre zu halten.

Lohnt sich das für mich?

Mit Blick auf ihre überschaubare Laufzeit von fünf Jahren, ihre markt- und laufzeitgerechte Verzinsung sowie die kostenfreie Erwerbs- und Verwahrmöglichkeit bei der Finanzagentur sind Bundesobligationen überaus attraktive Anlageinstrumente.

Die Titel eignen sich beispielsweise hervorragend, um sie einem mittel- und langfristig ausgerichteten Wertpapierbestand beizumischen.

Wie werden Bundesobligationen ausgezahlt?

Die Zinszahlung erfolgt bei Bundesobligationen einmal pro Jahr. Das Geld wird Ihnen ausgezahlt, zum Beispiel auf Ihr Girokonto. Bei Verwahrung der Titel in einem Schuldbuchkonto bei der Finanzagentur ist alternativ auch eine automatische Wiederanlage in andere Bundeswertpapiere möglich, beispielsweise in die Tagesanleihe.